Ukraine: Learning from a good neighbour 1918 – 2018

„A good neighbour“ lautetete das Motto der Istanbul Biennale 2017. Im selben Jahr war der griechische Satellit der Documenta Kassel mit dem engagierten Titel „Learning from Athens“ versehen. Der Begriff „Nachbarschaft“ ist auf vielen Ebenen lesbar – vom privaten häuslichen Umfeld bis zu Beziehungen zwischen Staaten und Kulturen. In einer globalen Welt ist jeder Nachbar/in.

Die Ausstellung „Ukraine: Learning from a good neighbour 1918 – 2018“ und das interdisziplinäre Begleitprogramm beleuchten die Herausforderungen und Möglichkeiten des nachbarschaftlichen Verhältnisses zur Ukraine und werfen gleichzeitig einen historischen Blick auf die Revolutionen seit 1918 und welche Auswirkungen diese bis zum Euromaidan 2014 bewirkt haben. Die gesellschaftliche Frage, die Divergenzen zwischen einer offenen und einer passiv verschlossenen Gesellschaft spielen dabei eine zentrale Rolle. Werke von ukrainischen und deutschen Künstler/innen führen einen zeitgenössischen Dialog. Ziel ist es, durch diesen Kulturaustausch Visionen für eine freie und demokratische Ukraine zu entwerfen.

Teilnehmende Künstler/innen: Piotr Armianovski (UA), Anatoly Byelov (UA), Alexander Chekmenev (UA), Kirill Golovchenko (DE/UA), Nikita Kadan (UA), Nikolay Karabinovych (UA), Maria Kulikovska (UA), Naomi Lawrence (DE) und Patricia Scherer (DE), Yuri Solomko (UA), Susanne Steinmassl (DE) und Julia Fuhr Mann (DE)